Keine Verkehrswende ohne Protest. Und Proteste für die Verkehrswende brauchen Cargobikes für die Logistik.

Denn wie sieht das aus wenn Umweltverbände und Verkehrswende-Aktivist*innen bei ihren Protesten Dieselfahrzeuge einsetzen? Nicht gut! Günstiger und praktischer sind Cargobikes in vielen Fällen eh.

Am Wochenende war ich im Dannenröder Wald in Hessen, wo sich die Proteste gegen den Weiterbau der Autobahn A49 zuspitzen. Lokale Bürgerinitiativen, Baumbesetzer*innen sowie Fridays For Future und Umweltverbände kämpfen hier gegen die Abholzung eines über 250 Jahre alten Mischwaldes. Cargobikes der Freien Lastenrad-Initiativen ALLrad aus Gießen und Freie Lasten aus Marburg stemmen einen Großteil der Protestlogistik. Unten ein paar Eindrücke.

Für Organisatoren von größeren (Protest)Veranstaltungen sei auch auf den Leitfaden „Lastenräder einsetzen: bei Großveranstaltungen & in Großeinrichtungen“ verwiesen. Gefördert wurde er vom Bundesverkehrsministerium, das die A49 bauen lässt.

Bei der Fahrraddemo von Kassel in den Dannenröder Wald am 26. September sorgen Cargobikes unterwegs für Musik und für die Mikrofonanlage bei Zwischenkundgebungen.

Für größere Kundgebungen und Demos geht das natürlich auch größer. Zum Beispiel mit diesem Lautsprecherwagen aus Berlin (Kontakt):

Ohne Mampf kein Kampf! Die Küche des Protestcamps in Dannenrod nutzt große Fahrradanhänger für den Transport von Essen, Geschirr und Abfällen:

Im Wald selbst werden Baumhäuser und Hindernisse gebaut, um die Rodung zu verhindern. Hier kommt kein Auto durch:

Wie kommt also Baumaterial für die Baumhäuser in den weitläufigen Wald?

Am Samstag, 3. Oktober gibt es wieder eine Fahrraddemo von Kassel über die A49 in den Dannenröder Wald. Am Sonntag, 4. Oktober folgt eine bundesweite Demonstration in Dannenrod: „Wald retten – Autobahn stoppen – Verkehrswende jetzt!“

Absolute Teilnahmeempfehlung – mit und ohne Cargobike!